| Nevermore - The Obsidian Conspiracy |
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| Geschrieben von: Robert Schulte |
| Montag, 12. April 2010 um 15:13 Uhr |
Nevermore - The Obsidian ConspiracyGenre: Trash Metal Label: Century Media Releasedatum: 31.05.2010 Homepage: www.nevermore.tv CD kaufen: www.amazon.de Das Nevermore eine der Bands sind, die sich mit jedem Album quasi selbst neu erfinden, unterstrichen die Jungs aus Seattle auch mit „The Obsidian Conspiracy“ aus dem Jahre 2010, einem Album, das an Stimmung und Stimmigkeit wohl seinesgleichen sucht. Verglichen mit dem von unglaublicher Wut durchzogenen letzten Longplayer „This Godless Endeavor“ regieren auf „The Obsidian Conspiracy “ die drei großen V - Vergänglichkeit, Verfall und Verlust. Schon beim Opener "The Termination Proclamation" bekommt man direkt einen in die Fresse so das die Nackenmuskeln nach dem ersten Song ausser Rand und Band sind. Bis zum Fünften Track "Emptiness Unobstructedwerden" die Hörer nicht verschohnt. Dann wird es ruhiger bei Nevermore. Denn es gibt einmal wieder eine beeindruckende Ballade mit dem Titel "The Blue Marble And The New Soul". Der 4:37 Min. Track faziniert vorallem wegen seines hervorragenden Gitarren Solos von Jeff Loomis. Doch auch Warrel Danes Gesang kommt hier ganz besonders klar rüber ohne seinen Stil zu verlieren. Dann ist aber auch schon genug mit dem Kuschel - Feeling. Mit "Without Morals" legen die Jungs aus Seattle wieder ne ganze Schüppe nach ohne aber zu Heavy zu werden. Aber was kommt dann? Eine erneute Ballade mit viel Gefühl und Akkustischen Gitarren? Zu Anfang des Titels "She Comes In Colors" scheint dem zu sein. Das ist aber auch nur bis 1:45 Min, denn dann bekommt der Hörer wieder druckvolle Nevermore Music à la carte auf die Lauscher. Den Abschuss des Zehn Track Albums macht dann der Album Titel "The Obsidian Conspiracy". Druckvoll, Verspielt und Progressiv wird der Hörer nach 5:19 Min dann in die Ruhe entlasse. Doch nur solange man nicht die Play Taste erneut drückt. Ich habe es getan denn man bekommt vom Album "The Obsidian Conspiracy" nicht genug. Somit kommen wir dann auch zum Fazit: Nevermore gelingt es tatsächlich erneut, bei so vielen Facetten meisterhaft zu klingen. Das Cover-Artwork mit Kino-Blockbuster-Atmosphäre wurde wieder von Travis Smith erschaffen und untermalt den durchgehend düsteren Charakter des Albums perfekt. Musikalisch ist „The Obsidian Conspiracy“ das wohl bisher vielschichtigste Album der Band und beeindruckt mit einem Wechselspiel aus eingängigen Melodien, atemberaubender Technik, Gänsehautballaden und unzähligen Metal-Hymnen für die Ewigkeit. (Robert - 9.5 von 10 Punkten) |

