| Gregorianika - 21.02.2010 Aula der Emsschule, Leer |
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| Geschrieben von: Annette Hirt |
| Donnerstag, 25. Februar 2010 um 19:15 Uhr |
Auf meisterhafte Art verbindet Gregorianika die gregorianischen Gesänge des Mittelalters mit mehrstimmigen Klassikern und ihren eigenen Kompositionen. Geeignete Konzertorte sind Kirchen, Klöster, Schlösser, Burgen, Höhlen etc. Die A Capella Konzerte des Chores dokumentieren dessen Einzigartigkeit und hinterlassen beim Publikum einen tiefen, spirituellen und nachhaltigen Eindruck. (Quelle: www.gregorianika.de)
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Wir machten uns also am 21. Februar 2010 auf, um uns diesen Chor anzusehen. Ich war schon sehr beeindruckt von der Aula. Normalerweise stellt man sich darunter eher eine umgebaute Turnhalle vor, die mit möglichst unbequemen Holzstühlen versehen wurde. Aber mein Vorurteil sollte sich in Luft auflösen, kaum daß wir die Halle betreten hatten. Denn beim Anblick dieses Veranstaltunsortes wäre wahrscheinlich so manches Theater neidisch. Wir platzierten uns auf einem Seitenbalkon. Als Zeit hatten wir in der Zeitung nur die Angabe 19:00 Uhr gefunden und angenommen, daß dies der Einlaß sei. Falsch gedacht, denn kaum hatten wir auf unseren Sitzen Platz genommen, erschienen auch schon die ersten Sänger in Mönchskutte auf der Bühne. Anfangs war ich noch nicht so ganz überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben, weil doch einige Lieder aus dem 14. Jahrhundert auf der Playlist standen. Und gregorianische Gesänge sind auf Dauer für meinen Geschmack ein wenig monoton und sehr puristisch. Nach einigen Liedern lockerte sich das Programm jedoch richtig mit Eigenkompositionen auf. Den ersten Teil des Konzerts beschlossen Gregorianika mit "Ameno", welches mir in ihrer Variante unglaublich gut gefiel. Der Aufbau des zweiten Teils gestaltete sich wie der Erste. Angefangen bei historischen Liedern, schwenkten sie dann zu ihren Eigenkompositionen bzw. Coverversionen um. Beschlossen wurde das Konzert dann nach knapp 90 Minuten mit der Zugabe "Guten Abend, gut`Nacht". Fazit: alles in allem ein tolles Konzert mit großartigen Sängern. Meines Erachtens sollten sie sich allerdings mehr auf ihre eigenen, mehrstimmigen Sachen konzentrieren, weil ich den Eindruck hatte, daß diese das Publikum einfach mehr erreichen. Anschauen würde ich sie mir aber wieder.
Setlist:
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